Großer Bahnhof für: „KKG – Gegen das Vergessen“

 

Die Projektgruppe wurde als erster Preisträger in der Kategorie U 21 bei der Verleihung des Deutschen Bürgerpreises 2013 in der Sparkasse Neuss in Anwesenheit von MdB Hermann Gröhe geehrt, der ihnen auch noch einen Dankesbrief mit persönlicher Widmung zukommen ließ. (2013)

 Projektleiter Thomas Jentjens und Edith Auler (Vorstand Bürgerstiftung Grevenbroich) jedenfalls zeigten sich dankbar, dass das Projekt Beachtung findet und mit Blick auf den Jüdischen Friedhof einen Gewinn für die Stadt Grevenbroich darstellt. Und auch das Grevenbroicher Stadtblatt widmet den Beteiligten in der Septemberausgabe folgenden Artikel:
Engagement für Toleranz und Zivilcourage
 Viele Themen unserer Gesellschaft verlieren nie an Aktualität und geben immer wieder Anlass für beherztes Handeln. Mit ihrer Projektgruppe „Gegen das Vergessen“ hat die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule einen wichtigen Nerv getroffen und aufgrund ihres großen Engagements, das weit über den üblichen Schulalltag hinaus geht, zu Recht den „Deutschen Bürgerpreis 2013“ gewonnen.
Dafür wurde die Projektgruppe sogar mit einem Brief von CDU Generalsekretär Hermann Gröhe bedacht, welcher insbesondere seinen Dank darüber ausdrückt, dass der „Blick junger Menschen für unsere bleibende Verantwortung geschärft wird, aus der Geschichte zu lernen.“
Seit 2011 organisiert die Projektgruppe, die aus rund 20 Schülern der 10. Klasse besteht und sowohl von älteren Schülern sowie Lehrern unterstützt wird, eine Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht am 9. November. „Unsere Blickrichtung ist der jüdische Friedhof in Grevenbroich“, so Reinhold Stieber (Begleiter der Projektgruppe) und Thomas Jentjens (Lehrer und Projektgruppenleiter). Dessen Instandsetzung liegt ihnen am Herzen und beide sind sichtlich stolz auf den Einsatz der Schüler, die sich im Rahmen des Projektes nicht nur auf das Thema „Judentum“ beschränken, sondern auch für aktuelle Themen in Hinblick auf Toleranz und Zivilcourage offen sind.
Was die Schüler motiviert, sind nicht nur ihre Zeugnisnoten. „Viele Menschen sehen die schrecklichen Dinge, die in der Welt passieren, nur im Fernsehen und vergessen sie im Alltag schnell wieder. Wir möchten an sie appellieren, nicht wegzuschauen“, so Schülerin Stefanie Munder. Ihre beiden Mitschüler Halil Yoleri und Mariane Tomovski stimmen ihr zu: „Man redet viel zu viel und tut zu wenig.“
In Kürze beginnt die Projektgruppe bereits mit den Vorbereitungen der diesjährigen Gedenkfeier zu den Reichspogromen auf dem Synagogenplatz in Grevenbroich. „In diesem Jahr findet die Veranstaltung bereits um 11 Uhr am Vormittag statt“, so Thomas Jentjens. Trotz früher Stunde hofft man auf eine gut besuchte Gedenkveranstaltung: „Wir setzen uns aber nicht unter Druck, denn wichtig ist die Sache an sich. Wenn wir nur ein paar Menschen in Grevenbroich erreichen, ist das schon etwas wert.“
Doch zunächst steht zeitnah nach den Sommerferien noch ein Besuch auf dem Themenabend der „Gesellschaft für christliche-jüdische Zusammenarbeit Neuss e.V.“ (CJZ Neuss) auf dem Plan. Dort wird die Gruppe noch einmal ihre hervorragende Projektarbeit vorstellen.
Gla

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