Grevenbroicher Gedenkfeier zur Reichspogromnacht durch Projektgruppe „KKG Gegen das Vergessen“

 

Gedenken Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung - allen voran der neu gewählte Bürgermeister Klaus Krützen und die ehemalige Bürgermeisterin Ursula Kwasny - gedachten die Projektschüler der Gräueltaten der Nazis. Projektorganisatoren Jentjens (Lehrer KKG) und Stieber (L. i. R.) sprechen ihren Dank aus: "Wir möchten uns bei allen Grevenbroicher Bürgern sehr herzlich für die hohe Unterstützung bedanken! Es ist erneut gelungen, uns mahnend mit der dunklen Zeit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und darüber hinaus Zeichen für die Gegenwart, was Menschlichkeit und Zivilcourage angeht, zu setzen." (2015)
Stimmen zu dem Gedenken aus der Presse: www.rp-online.de

 

In der am Synagogenplatz abgehaltenen Gedenkfeier wurden die Namen der jüdischen Opfer aus den betroffenen Grevenbroicher Stadtteilen verlesen. In diesem Jahr lag das besondere Augenmerk der Gruppe auf den Deportationen jüdischer Grevenbroicher Bürger zum Konzentrationslager in Ausschwitz. Projektschülerin Marina Habermann berichtet vom Geschehen:

„Am vergangenen Montag, den 9. November, versammelten wir uns das fünfte Mal zum Gedenken an die Verschleppung und Ermordung der Juden, speziell der Grevenbroicher, am Synagogenplatz in der Innenstadt. Mit Beiträgen aus verschiedensten Bereichen gelang es uns, der Juden ehrenvoll zu gedenken und ebenso Flagge zu zeigen gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung, damit sich menschliche Katastrophen wie der Holocaust nicht wiederholen. Eingeleitet wurde die Gedenkversammlung von dem Schüler-Eltern-Lehrer-Chor unserer Schule sowie dem Schulorchester und dem Franziskus-Kinderchor mit dem Lied „Schalom chaverim''. Auch dieses Jahr sang der Schüler-Eltern-Lehrer-Chor das Lied „Arsch huh, Zäng ussenander", um auf die Relevanz der Erhebung der Stimme hinzuweisen.
Zum ersten Mal war diesmal die Schulband ''Katie's Houseband'' vertreten, die ein eigenes Lied zum Thema „Refugees Welcome'' komponiert und gesungen hat.

Da wir im Oktober mit dem Projekt nach Krakau gefahren sind und das KZ Auschwitz-Birkenau besichtigt haben, konnten wir aus erster Hand berichten. Dies erfolgte in erklärenden Beiträgen der dortigen Gegebenheiten und auch in fiktionalen Tagebucheinträgen. Der anschließende Gedenkmarsch zum Jüdischen Friedhof Stadtmitte wurde mit vielen Kerzen beleuchtet. Dort angekommen hielt Herr Stieber, der zusammen mit Herrn Jentjens den Kopf unseres Projektes bildet, eine Ansprache. Erfreulicherweise schlossen sich dieser Rede auch die langjährigen Mitglieder Stefanie Munder und Halil Yoleri an, die zwar bereits das Abitur haben, aber trotzdem noch ein Teil unserer Projektgruppe sind. Wir konnten uns freuen, dass alles gut ablief und waren besonders dankbar für die große Anteilnahme der Grevenbroicher Bürger, die sich unserer Gedenkveranstaltung anschlossen, um mit uns ein Zeichen gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung zu setzen.“

Gla/Jen

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