Frühjahrsputz auf dem jüdischen Friedhof und Kunstprojekt am 19. Mai mit anschließender Führung

Zum ersten Mal durfte in diesem Jahr die Klasse 7.1b, neben einigen Projektschülern aus dem 11. und 12. Jahrgang, an der Säuberung des Friedhofs teilnehmen. Die jungen Schüler sollten durch die Aktion für die Projektarbeit sensibilisiert werden. Schließlich findet die nächste Führung schon am Freitag, den 19. Mai 2017, um 16 Uhr statt. Ab 14 Uhr gibt der Künstler Gereon Riedel in Kooperation mit dem Arbeitskreis Judentum und unserer Projektgruppe sein Kunstprojekt "Denk´mal" zum Besten. Diverse Projektschüler werden unter Anleitung von Riedel u. a. Abdrücke von Grabsteinen anfertigen. Die eigentliche Führung, die in Kooperation mit der VHS stattfindet, erfolgt dann im Anschluss.
Neben dem Frühjahrsputz hatte die Exkursion aber auch im Rahmen des GL-Unterrichts noch eine weitere Funktion: Die Schüler sollten Fragen zum Friedhof notieren und Informationen zusammenstellen.
In einer Folgestunde kamen dann Projektunterstützer Reinhold Stieber (L. in R.) und der Leiter des Arbeitskreises Judentum, Ulrich Herlitz, in den GL-Unterricht, um den Schülern Fragen zu beantworten, die Geschichte des Friedhofes und die eigentliche Projektarbeit näherzubringen sowie das Engagement der Schüler wertzuschätzen.

Zur Fragestellung „Warum ist der jüdische Friedhof ein besonderer Ort?" äußerten die Schüler am Ende des Unterrichts Beachtliches. Stellvertretend für die hochwertigen Antworten hier das Statement von Hannah und Patricia: „Der jüdische Friedhof ist ein besonderer Ort, weil es so gut wie keine Juden mehr in Grevenbroich gibt. Wir wollen nicht, dass das jüdische Leben, das auch in Grevenbroich stattgefunden hat, in Vergessenheit gerät. Zudem gibt es aufgrund der tragischen Ereignisse keine Angehörigen, die die Gräber pflegen könnten. Daher machen wir das im Rahmen unserer Patenschaft für den jüdischen Friedhof."
Ulrich Herlitz und die Projektleiter zogen ein äußerst positives Fazit dieser "Doppelveranstaltung" aus Frühjahrsputz mit anschließender Auswertung im Unterricht.
Die Schüler hatten an dieser ersten Annäherung an die Projektarbeit ebenfalls viel Freude. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich auf Herlitz Anfrage für das oben beschriebene "Denk´mal-Kunstprojekt" direkt die fünf benötigten Schüler meldeten.
„Bei solch engagierten Schülern brauchen wir uns keine Gedanken über den Nachwuchs in unserem Schülerprojekt zu machen.", bilanziert Reinhold Stieber begeistert.
 
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T. Jentjens / M. Gladbach-Schmitz

 

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