„KKG – Gegen das Vergessen“ beteiligt sich an Kunstprojekt „Denk` Mal“, und führt über den Jüdischen Friedhof Grevenbroich

Unseren Projektlern und den Besuchern der Aktion wurde eine Menge geboten! Der Künstler Gereon Riedel präsentierte als Erstes den von ihm gestalteten „Schrein des Gedenkens“. Die Aktion, die in Kooperation mit dem Arbeitskreis Judentum, mit unserer Projektgruppe und der VHS stattfand, hatte trotz starken Regens ihr Publikum. Bevor diverse jüngere Projektschüler (Jg. 7) unter Anleitung von Riedel Abdrücke von Grabsteinen anfertigten, stellte Riedel den von ihm gestalteten Kubus vor.
Riedel erläuterte, dass er sich dem Thema Erinnerung und Vergangenheitsbewältigung mit künstlerischen Mitteln gestellt habe. Er hatte mit vier hohen Metall-Pfeilern die Größe eines Rechtecks abgesteckt. So entstand ein Raumkörper. An ihm sind Spruchbänder befestigt bzw. sollen befestigt werden. Die von Riedel beschrifteten Textbänder beinhalten Zitate von Mahatma Gandhi, Nelson Mandela sowie Psalmen. Der 90. Psalm z. B. befasst sich mit der Hinfälligkeit des Menschen und der Gewissheit des Sterben-Müssens. Da Riedel interaktiv arbeitet, sollten die Spruchbänder von den Schülern eingewebt werden. Im Anschluss ging es dann zum Abbilden der Grabsteine. Die Projektschüler erhielten Fließstoff und Pergamente zum Abpausen der Grabsteine. Durch das Schraffieren mit dicken Bleistiften entwickelten sich gut sichtbare Zeichen in hebräischer Schrift. Ulrich Herlitz vom Arbeitskreis Judentum versorgte währenddessen die jungen Schüler, die mit der Aktion einen Zugang zur Problematik bekommen sollten, mit weiteren interessanten Informationen zu den Menschen, die hier beerdigt liegen.
Nach Ablauf der Kunstaktionen begrüßte Claudia Bodewig von der VHS (Fachbereich Politik) die Zuschauer, die innerhalb einer Seminarreihe an einer Friedhofsführung teilnehmen wollten. Sie bedankte sich bei den Organisatoren Thomas Jentjens und Reinhold Stieber für deren Engagement sowie bei den Projektschülern.
Denn als langjährige und erfahrene Projektler stellten Lisa Hermanns, Maike van den Brock, Sarah Schmitz, Julius Herling (alle Jg. 9), Lisa-Marie Rotter (Jg. 10), Murat Kara und Simon Peitz (Jg. 12) sowie Hendric Schmitz (Jg. 13) ihr Projekt mit großer Begeisterung dar und lieferten viele Details zum Friedhof. Claudia Bodewig vermeldete, dass sie gerne im VHS-Programm weitere "KKG-Gegen das Vergessen- Führungen“ anbieten werde. Schließlich hatte die Premiere - nämlich, Führungen komplett den Schülern zu überlassen - bestens funktioniert.
Gereon Riedel stellte dann auch den VHS-Besuchern ansprechend sein Kunstobjekt vor, sodass alle Teilnehmer im positiven Sinne "doppelt bedient" waren.
Projektleiter Thomas Jentjens zog ein Fazit: „Trotz des Regens kamen zur Kunstaktion und der anschließenden Friedhofsführung viele interessierte VHS-Teilnehmer und Schüler. Großer Dank gilt den Projektschülern, die ihre erste selbstständige Friedhofsführung über Wochen akribisch geplant haben." Auch der Stellvertretende Schulleiter Stefan Albert möchte sich im Namen der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Vor allem bei den Projektleitern Jentjens und Stieber, aber auch bei Ulrich Herlitz und Gereon Riedel, die das Projekt schon seit geraumer Zeit begleiten und durch ihr Engagement viel für die gute Erziehung unserer Schüler bewirken werden.
 
 
 
 
 

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