Darstellung des Projekts

Das Projekt besteht seit 2011, als die Schule gebeten wurde, anlässlich des 700jährigen Stadtjubiläums die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht vom 9. November 1938 zu gestalten. Mit Unterstützung  eines Mitglieds des Grevenbroicher Geschichtsvereins, Reinhold Stieber, der anregte , das schicksalhafte jüdische Leben in Grevenbroich aufzugreifen, entstand  die erste Mahn- und Gedenkfeier. Wegen der besonderen Thematik und der starken positiven Resonanz, beschlossen der schulische Organisator, Thomas Jentjens, und seine Schüler die Aufarbeitung der Nazi-Gräuel voranzutreiben. Schnell ergaben sich zur ursprünglichen Projektidee, der jährlichen Mahn- und Gedenkfeier, weitere Themenfelder: Kooperationen mit dem Stadtarchiv, Ausstellungsbesuche zur Thematik, Themenabende gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sowie das Engagement für die Wiedereröffnung des in Vergessenheit geratenen jüdischen Friedhofes in der Stadtmitte.
Aufgrund der vielfältigen Aktionen setzte sich auch relativ bald der Projektname „KKG- Gegen das Vergessen“ durch.

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KKG – GdV Grevenbroicher Geschichtskundler und Projektbegleiter von „KKG-Gegen das Vergessen“, Reinhold Stieber, veranstaltete die Friedhofsführung diesmal unter Beteiligung engagierter Projektschüler. Denn Ziel war es vor allem, sie aktiv an die Führung heranzuführen.
Anhand von Beobachtungsbögen schrieben die Schüler genau auf, was sie zukünftig im Rahmen eigener Führungen anbieten könnten bzw. wollten.(2016)

 

Erinnerung Auch wenn es keine jüdische Gemeinde mehr gibt, ist es unserer Projektgruppe ein Anliegen, ihr Patenkind, den Friedhof, zu säubern und rechtzeitig zum jüdischen Paschafest für Besuche oder Besichtigungen auf Stand zu setzen.
Da die Projektler den Friedhof - seit deren Patenschaft - in regelmäßigen Abständen pflegen, stand die Reinigung auf der Agenda. „Der jüdische Friedhof gehört erfreulicherweise spätestens nach der Wiedereröffnung im Sommer 2014 wieder zum kulturellen Leben Grevenbroichs. Lobenswert war wieder einmal der Einsatz der Projektschüler, die sich im Anschluss an den Unterricht direkt auf den Weg zum Friedhof gemacht haben. Vielen Dank!", so Projektorganisator Thomas Jentjens.(2016)

 

Gedenken Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung - allen voran der neu gewählte Bürgermeister Klaus Krützen und die ehemalige Bürgermeisterin Ursula Kwasny - gedachten die Projektschüler der Gräueltaten der Nazis. Projektorganisatoren Jentjens (Lehrer KKG) und Stieber (L. i. R.) sprechen ihren Dank aus: "Wir möchten uns bei allen Grevenbroicher Bürgern sehr herzlich für die hohe Unterstützung bedanken! Es ist erneut gelungen, uns mahnend mit der dunklen Zeit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und darüber hinaus Zeichen für die Gegenwart, was Menschlichkeit und Zivilcourage angeht, zu setzen." (2015)
Stimmen zu dem Gedenken aus der Presse: www.rp-online.de

 

Treffen Die Projektschüler samt ihren Leitern, Gesellschaftskundelehrer Thomas Jentjens  und Reinhold Stieber (L. in R.), bedankten sich für den Besuch. So zeigte dieser doch, dass das Projekt seitens der Stadtverwaltung weiter getragen und unterstützt wird. Auch kam Klaus Krützen nicht ohne Geschenk. Er überreichte der Gruppe die CD „Kein Abschied von Esther“, die sich u.a. auf die Vorgänge der Reichspogromnacht am 9. November 1938 bezieht. Die Gruppe „KKG gegen das Vergessen“, die sich um den jüdischen Friedhof in Grevenbroich sehr verdient gemacht hat, setzt sich seit einigen Jahren mit Zeitzeugenberichten zur Reichspogromnacht auseinander, auch um die von ihnen gestaltete alljährliche Mahnfeier anschaulicher gestalten zu können.(2016)

 

Krakau und Auschwitz Die Projektgruppe hatte sich im 5. Jahr ihres Bestehens entschieden, eine Exkursion nach Krakau und Auschwitz durchzuführen. Denn im Laufe der Projektarbeit wurden die Schülerinnen und Schüler darauf aufmerksam, dass viele Grevenbroicher Bürger jüdischen Glaubens in Auschwitz zu Tode kamen, anstatt nach einem erfüllten Leben eine letzte Ruhestätte auf dem Grevenbroicher jüdischen Friedhof zu finden. Die Gruppe wollte deshalb die Verbindung vom jüdischen Friedhof und dem Holocaust mit eigenen Augen nachvollziehen. Projektleiter Jentjens (Gl-Lehrer) und Stieber (L. in R.) erläutern (2015):

 

Stolpersteinverlegung Erinnern um nicht zu vergessen. Diese Devise leitet die Projektschüler rund um Organisator Thomas Jentjens (GL-Lehrer) und Reinhold Stieber (L.i.R). So war die Stolpersteinverlegung Ende letzten Jahres ein Grundstein für 2016, die Erinnerung an Nazi-Verbrechen wach zu halten und im Bemühen um Aufarbeitung nicht nachzulassen. Bürgermeister Krützen, der der Verlegung beiwohnte, bedankte sich ausdrücklich bei der Gruppe für ihre geleistete Projektarbeit. Er forderte sie auf, unbedingt engagiert weiter zu machen und sagte seine stetige Unterstützung zu.(2016)

 

Stadtarchiv  Für die Gruppe, die nun schon seit Jahren mit dem Stadtarchiv zusammen arbeitet, dient der Besuch der Vorbereitung der alljährlich gestalteten Mahn- und Gedenkfeier zur Reichspogromnacht (9. November). Denn auch 2015 möchten sie einen neuen Akzent setzen. Dazu Projektleiter Thomas Jentjens: „Bei der diesjährigen Gedenkfeier wollen wir anhand biographischer Daten erstmals der verfolgten Mitbürger aus dem "gesamten" Stadtgebiet namentlich gedenken." (2015)

Kontakt

Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Grevenbroich
Hans-Böckler-Straße 19
41515 Grevenbroich

 

Schülersekretariat:

Tel: 02181-2267- 11

E-Mail: Schuelersekretariat-KKG@grevenbroich.de 

Schulleitungssekretariat:
Tel.:  02181 - 2267 -0
Fax: 02181 - 2267 -30

E-Mail: 191504@schule.nrw.de

 

 

 

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