Die Perspektive wechseln: Asyland - Ein Film zur Flüchtlingssituation in Deutschland

Am Freitag, den 1. September, sahen die Oberstufenschülerinnen und -Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule im Forum die Dokumentation Asyland des jungen Mönchengladbacher Filmemachers und Studenten Cagdas Yüksel. Nach einer kurzen Begrüßung und Ansprache von Frau Burdag und Frau Wedy, hielt Pascal Glasmacher(Jg.12) einen Vortrag über die generelle Flüchtlingssituation - weltweit und in Deutschland -, um in das Thema einzuführen.
Im Zentrum des Films stehen 4 Personen, die aus ihrer Sichtweise Erfahrungen, die sie in ihrem Heimatland, auf der Flucht und in Deutschland gemacht haben, schildern. Der Film ist traurig und stellenweise lustig zugleich. Im Kontrast stehen auf diese Weise die Erinnerungen, die Siham Al Mashour immer noch plagen.
 
"You can’t imagine how bad it was”, beschreibt sie eindringlich ihre Erinnerung an Folter und Leid aus einem Gefängnis in Syrien. Solche Momente fessselten das Publikum und regten zum Innehalten an  . Und dann gab es  einzelne Szenen, bei denen man lächeln und fast schon schmunzeln musste; so zum Beispiel als der junge Khalil Aziz aus Palästina von seiner ersten Erfahrung in der Berliner Clubszene erzählt: Wie langweilig der Club, wie merkwürdig die Musik und wie klebrig der mit Bier zugekleisterte Boden doch sind... und wie sein Vater von seinem Clubbesuch erfährt: „Aber ich habe nicht getrunken, geraucht oder mit Mädchen getanzt“, rechtfertigt sich Khalil im Film. „Na gut, mit zweien schon“, gibt er schließlich schüchtern zu.
 
Der Film hat mehrere Botschaften: Eine ist, dass jeder die Möglichkeit hat, etwas zu verändern, einmal die Perspektive zu wechseln, sich in die Menschen hineinzuversetzen, die nach Deutschland gekommen sind, und selbst aktiv zu sein. Wie auch Meike, die den Stammtisch Multitude mit Bekannten, Freunden und Geflüchteten gegründet hat, welcher wöchentlich zusammenkommt und auf diese Weise Begegnungen initiiert.
Die Schüler im Forum zeigten sich in der anschließenden Diskussion mit dem Regisseur insgesamt interessiert, eigene Sichtweisen über, und Erfahrungen mit dem Thema aufzuzeigen.
 
Der Film wurde 2014 gedreht und 2015 veröffentlicht, also zu einer Zeit, als viele Geflüchtete in Deutschland aufgenommen wurden. Wir haben uns den Film im Sommer 2017 angeschaut, in einer Zeit, in der immer mehr kritische Stimmen im Hinblick auf die Flüchtlingssituation zu vernehmen sind. Auf diese Weise kann er als Gegengewicht fungieren.
Ziel des Films ist es, Empathie zu entwickeln für die Lebenslagen anderer und darum einmal die Perspektive zu ändern.
(Wedy)
 
Für mehr Infos zum Film: http://www.asyland.de

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