Die Lateinkurse bei den Römern in Neuss

Fast schon Tradition ist der Ausflug der Lateinkurse der KKG zu den römischen Denkmälern und Bodenfunden in Neuss. Diesmal waren die Jahrgänge 7-9 mit dabei. Nach einem Halt am Romaneum mit der römischen mansio, deren Umrisse vor dem Gebäude sichtbar sind, und den schön präsentierten Ausgrabungen aus dem Mittelalter haben wir mit einem Besuch der Kybele-Kultstätte in Gnadental angefangen. Dort hat Herr Heischkamp uns sogar ein römisches Öllämpchen, das dort beim Bau seines Hauses gefunden wurde, gezeigt. Der Opferkult des orientalischen Sonnengottes Mithras, der immer mit einem Stier dargestellt wurde, war interessant, aber auch befremdlich. Die Deutung der Kultstätte ist noch nicht eindeutig, es wird noch darüber geforscht.


Von dort ging es zum Millenarium, dem Meilenstein mit der Angabe der Entfernung nach Köln, der antiken colonia Agrippinensis, der zum 2000 jährigen Jubiläum der Stadt Neuss im Jahr 1984 aufgestellt worden ist. Danach betraten wir das Castra Novaesium an der Iupiter-Säule und haben uns die römischen Fundstücke in den Vitrinen im Comundo Hotel angeschaut, die beim Bau der ehemaligen PH gefunden wurden.
Bei wunderschönem Wetter ging es weiter auf der Kölner Straße bis zu den Grabsteinen des Oclatius und des Pancuius, zwei ehemaligen Reitersoldaten zur Römerzeit, die aus Nordafrika bzw. dem heutigen Portugal stammten. Weiter folgten wir dem historischen Rundweg zum Quellstein der Medusa an der Erftmündung, wo wir Pause machten. Dort sahen wir auch den historischen Lauf des Rheins, der vom Sporthafen ins Zentrum von Neuss floss. Vorbei an der Hinweistafel der ehemaligen mächtigen Römerbrücke durch die Straße am Römerlager wanderten wir über den Römerplatz in Grimlinghausen, wo wir die im Boden eingelassenen Sprüche Senecas lasen, am Rhein entlang zum römischen Wachturm in Uedesheim, einem Nachbau an historischer Stelle.
Nach der Fahrt mit dem Linienbus zurück ins historische Zentrum von Neuss sahen wir die lateinischen Inschriften am ehemaligen Minoritenkloster und gingen zum Quirinus-Münster, wo die Exkursion endete. Die Kombination von Historischem und schönem Wetter machte den Tag zu einem wunderschönen Ausflug an den Limes.
RIE/SCM

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