"KKG - GdV" gestaltete würdige Gedenkfeier

An der sechsten Mahn- und Gedenkfeier - anlässlich der Novemberpogrome vom 9. auf den 10. November 1938 - nahmen
trotz des Regens zahlreiche Besucher teil. Die Veranstaltung gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus setzte in diesem Jahr durch das Einbeziehen der Theatergruppe „no.name“ wieder einmal neue Akzente.

Das sagt die NGZ

Die Projektleiter Thomas Jentjnes (Lehrer der KKG) und Reinhold Stieber (L. in Ruhe) bedauerten, dass wegen des schlechten Wetters der Gedenkmarsch zum Jüdischen Friedhof Stadtmitte erstmalig ausfiel. Die vorgesehenen Kundgebungen auf dem Friedhof fanden daher auf dem Synagogenplatz statt.

Besonders bemerkenswert war in diesem Jahr, dass die Feier unter Beteiligung (Liedbeitrag) unserer Austauschschüler aus Mikolow/Polen stattfand. Für die Programmvielfalt bestehend aus Theater, Musik und Original-Zitaten wurde den Projektschülern und Aktiven gebührender Respekt gezollt. Die Erlebnisse von Fritz Stern, dem noch lebenden jüdischen Zeitzeugen der Grevenbroicher Pogromnacht, dienten als Klammer der Beiträge. Die Projektler aus dem 9. Jahrgang zitierten aus seinen Erinnerungen. In einem Gastkommentar sprach Bürgermeister Klaus Krützen der Gruppe am Ende der Veranstaltung ein großes Lob aus. Dem möchte sich an dieser Stelle auch Thomas Jentjens anschließen: "Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und alle Unterstützer mit den tollen Beiträgen! Besonders beeindruckt hat mich mein 9er Gesellschaftslehre-Kurs. Die Schülerinnen und Schüler stimmten im Klassenverband deutlich dafür, gemeinsam mit der ganzen Klasse zur Mahn- und Gedenkfeier zu kommen. Selbst das furchtbare Wetter konnte die ‚neue Projektgeneration‘ nicht aufhalten. Vielen Dank hierfür!" In einer Nachbesprechung äußerten sich auch seine Schüler aus der 9.1a:
 
  • „Ich fand die Veranstaltung toll, und sie sollte weiterhin stattfinden und von uns unterstützt werden." Ömer Tunali
  • „Ich finde es gut, dass wir immer wieder an das Geschehene erinnern, damit es nicht vergessen wird." Timo Kemper
  • „Es war sehr interessant und sehr bewegend." Jason Wilhelms
  • „Ich finde es gut, dass wir auf diese Art und Weise ein Zeichen gegen Fremdenhass, Rassismus und Judenfeindlichkeit setzen konnten." Sarah Schmitz
  • „Es ist gut, daran erinnert zu werden, da Rassismus allgegenwertig ist." Alexander Drossart
  • „Es ist wichtig, an diesen Tag zu erinnern. Nur so kann das Vergessen aufgehalten werden." Sina Schwarz
  • „Ich fand es sehr beeindruckend und freue mich schon auf das nächste Jahr." Nitharsika Bahirathan
Die Projektintention, nicht zu vergessen und auch heute wachsam zu sein, haben die neuen Projektschüler schon verinnerlicht. Das ist vor allem Projektleiter Thomas Jentjens als Verdienst anzurechnen. Die Schule spricht dafür wieder einmal ihren Dank aus.
M. Gladbach-Schmitz
 
 
Projektschüler des 9. Jahrgangs bei ihren Ausführungen über Fritz SternFranziskus Kinderchor Schüler Eltern Lehrerchor und Schulorchester im EinsatzTeilnehmerquerschnitt von oben 1415 x 1061
 

 

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