
Der Förderpreis „Junge Menschen (machen das) zusammen“ wurde der KKG – Projektgruppe im Düsseldorfer Landtag von NRW-Justizminister Benjamin Limbach verliehen. Ausgezeichnet wurden insgesamt zehn Projekte aus Nordrhein-Westfalen, die sich in den Augen der Jury besonders durch prosoziale und demokratieförderliche Projekte verdient machen. Neben dem Landespräventionsrat saßen der Jury Mitglieder der renommierten Stüllenberg Stiftung bei.

Entsprechend groß war die Freude bei den Projektschülerinnen Blessing, Cathy, Chiara, Emely und Jana, die von Schulleiter Hannes Mogias, dem Geschichtsvereinsvorsitzenden Ulrich Herlitz sowie Projektbetreuerin Lorena Cordero Ramon und Projektleiter Thomas Jentjens in die Landeshauptstadt begleitet wurden.
Für den Wettbewerb, in dem sich die KKG-SchülerInnen unter dutzenden Einsendungen durchsetzen konnten, wurde ein Video zum Faberprojekt, eine Art „Best of“ zur bisher geleisteten Erinnerungsarbeit über den Südstadtarchitekten Manfred Faber, der 1944 in Auschwitz ermordet worden war, eingereicht. In seiner Laudatio hob Klaus Stüllenberg, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen Stiftung besonders die Nachhaltigkeit sowie die in seinen Augen beispielhafte Kooperation mit dem Förderverein der Südstadt, der Gemeinschaft der Südstadt und dem Geschichtsverein, in der sich dutzende KKG-SchülerInnen im Rahmen ihres Engagements bei „KKG – Gegen das Vergessen“ seit Jahren vielseitig für Demokratie sowie gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – einsetzten, hervor. Am Schluss hielt der Laudator über „KKG – Gegen das Vergessen“ gerührt fest: „Ein Vorbild für Engagement und Menschlichkeit, das weit über Grevenbroich hinausgeht.“

Im Rahmen der Veranstaltung, die vom Landtagsabgeordneten Klaus Voussem emotional eröffnet worden war, wurden alle zehn Gewinnerprojekte nacheinander mit Lobreden und anhand der eingereichten Bewerbungsvideos vorgestellt. Das KKG-Video zu Faber kam als allerletzter Beitrag und sorgte somit für einen besonders schönen Abschluss des einzigartigen Nachmittages aus KKG – Sicht.

Zudem war es sicherlich für alle KKG – Beteiligten grundsätzlich ein besonderes Highlight in ihrer jeweiligen Projekthistorie. Entsprechend zufrieden hält Blessing fest: „Die Veranstaltung war inspirierend und ein schönes Zeichen der Wertschätzung für unsere geleistete Arbeit.“ „Mir wird jetzt wieder klar, wie wichtig es ist, sich politisch einzusetzen, um Probleme anzugehen und unsere Zukunft zu gestalten“, fügt Cathy hinzu. Emely und Chiara fanden es besonders schön, einen Eindruck von den anderen preisgekrönten Projekten zu erhalten. Alicia, die leider gesundheitsbedingt fehlte, hält stellvertretend für die Projektgruppe fest: „Der Förderpreis zeigt uns deutlich, wie gut unsere Arbeit als Projektgruppe ankommt und gibt uns zusätzlich die Möglichkeiten, uns weiter zu engagieren. Dafür sind wir sehr dankbar!“

Schulleiter Hannes Mogias sprach ebenfalls voller Freude von einem „großartigen und besonders schönen Tag“. Kooperationspartner Ulrich Herlitz und Projektbetreuerin Lorena Cordero waren besonders angetan vom eingereichten Video, das die vielseitige Projektarbeit zu Faber gelungen präsentiert.
Das folgende Gruppenbild, das vor einem von Manfred Faber entworfenen Haus gemacht wurde, zeigt die ProjektschülerInnen, die am Bewerbungsvideo beteiligt sind:

Corina Bindewald, die mal wieder dankenswerterweise für die Fotos zuständig war, zeigte sich vom Engagement der Projektgruppe abermals beeindruckt.
Projektleiter Thomas Jentjens bilanziert zufrieden: „Der Förderpreis ist eine großartige Wertschätzung und sicherlich ein weiteres Highlight in unserer 15-jährigen Projektgeschichte. Herzlicher Dank gilt der Jury, die unser Engagement wahrgenommen und uns ausgezeichnet hat. Vielen lieben Dank zudem an ALLE, die uns auf unserem bisherigen Weg aktiv und passiv unterstützt haben und weiterhin unterstützen.“

„Für das Böse reicht es, wenn die Guten nichts tun!“
(JEN)
