Darstellung des Projekts

Das Projekt besteht seit 2011, als die Schule gebeten wurde, anlässlich des 700jährigen Stadtjubiläums die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht vom 9. November 1938 zu gestalten. Mit Unterstützung  eines Mitglieds des Grevenbroicher Geschichtsvereins, Reinhold Stieber, der anregte , das schicksalhafte jüdische Leben in Grevenbroich aufzugreifen, entstand  die erste Mahn- und Gedenkfeier. Wegen der besonderen Thematik und der starken positiven Resonanz, beschlossen der schulische Organisator, Thomas Jentjens, und seine Schüler die Aufarbeitung der Nazi-Gräuel voranzutreiben. Schnell ergaben sich zur ursprünglichen Projektidee, der jährlichen Mahn- und Gedenkfeier, weitere Themenfelder: Kooperationen mit dem Stadtarchiv, Ausstellungsbesuche zur Thematik, Themenabende gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sowie das Engagement für die Wiedereröffnung des in Vergessenheit geratenen jüdischen Friedhofes in der Stadtmitte.
Aufgrund der vielfältigen Aktionen setzte sich auch relativ bald der Projektname „KKG- Gegen das Vergessen“ durch.

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Die Projektmitglieder von „KKG – Gegen das Vergessen“ freuten sich mit Ulrich Herlitz vom Geschichtsverein über eine gelungene Veranstaltung mit toller Resonanz.
Trotz „Corona-Gegebenheiten“, die obligatorische Masken, Abstand und Desinfektionsmittel  nach sich zogen, machten sich dutzende Geschichtsinteressierte und Projektfreunde zum jüdischen Friedhof in der Stadtmitte auf.

Jüdischer Friedhof als Highlight-Veranstaltung in Grevenbroich am Tag des digitalen offenen Denkmals 2020 dabei.

Aufgrund der Verdienste im Rahmen der Projektarbeit gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit lud Wilfried Johnen, langjähriger Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein,  unser Projekt „KKG – Gegen das Vergessen“ zu sich – in die Landeshauptstadt - ein.

Obwohl die Projektschüler Alice, David und Joshua zuvor nach ihrem 10er Abschluss eigentlich schon in die wohlverdienten Ferien entlassen worden waren, war es ihnen dringendes Anliegen, die bereits achte Stolpersteinverlegung in Grevenbroich im Rahmen ihrer Tätigkeit beim Schulprojekt „KKG - Gegen das Vergessen“ zu unterstützen.

Projektschüler gestalten einen würdigen Holocaustgedenktag mit

Der 27. Januar ist seit 1996 der offizielle Holocaustgedenktag. Vor 75 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Für „KKG-Gegen das Vergessen“ Anlass genug, mit externen Partnern ein würdiges Gedenken zu begehen.


Das „Auschwitz-Album“ ist das einzige erhaltene fotografische Zeugnis über die Ankunft europäischer Juden im Todeslager Auschwitz, bis hin zur Vorbereitung des Massenmordes durch die nationalsozialistischen Verbrecher. Es diente in den 1960er Jahren entsprechend auch als Beweismaterial für die Anklage diverser NS-Verbrecher im Rahmen der sogenannten „Auschwitz-Prozesse“.

Ein besonderes Kinoerlebnis erfuhren die „KKG-Gegen das Vergessen"-Projektschüler sowie der gesamte 10. Jahrgang im hiesigen Grefi, als der preisgekrönte Dokumentarfilm „Wir Juden aus Breslau“ im Rahmen einer Sonderveranstaltung für Schüler  präsentiert wurde.

Kontakt

Postadresse:

Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Grevenbroich
Hans-Böckler-Straße 19
41515 Grevenbroich

 

Anfahrt zum Hauptgebäude:  


Käthe-Kollwitz-Gesamtschule
Von-Ketteler-Straße
41515 Grevenbroich

Anfahrt zur Sporthalle:

Käthe-Kollwitz-Gesamtschule
Geschwister-Scholl-Straße
41515 Grevenbroich

 

Schülersekretariat:

(auch bei Krankmeldungen)

Tel: 02181- 608 9160

Fax: 02181 - 608 9162

E-Mail: Schuelersekretariat-KKG@grevenbroich.de 

Schulleitungssekretariat:
Tel.: 02181- 608 9140

E-Mail: 191504@schule.nrw.de

 

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