Darstellung des Projekts

Das Projekt besteht seit 2011, als die Schule gebeten wurde, anlässlich des 700jährigen Stadtjubiläums die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht vom 9. November 1938 zu gestalten. Mit Unterstützung  eines Mitglieds des Grevenbroicher Geschichtsvereins, Reinhold Stieber, der anregte , das schicksalhafte jüdische Leben in Grevenbroich aufzugreifen, entstand  die erste Mahn- und Gedenkfeier. Wegen der besonderen Thematik und der starken positiven Resonanz, beschlossen der schulische Organisator, Thomas Jentjens, und seine Schüler die Aufarbeitung der Nazi-Gräuel voranzutreiben. Schnell ergaben sich zur ursprünglichen Projektidee, der jährlichen Mahn- und Gedenkfeier, weitere Themenfelder: Kooperationen mit dem Stadtarchiv, Ausstellungsbesuche zur Thematik, Themenabende gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sowie das Engagement für die Wiedereröffnung des in Vergessenheit geratenen jüdischen Friedhofes in der Stadtmitte.
Aufgrund der vielfältigen Aktionen setzte sich auch relativ bald der Projektname „KKG- Gegen das Vergessen“ durch.

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Trotz Elternzeit besuchte Projektleiter Thomas Jentjens am Donnerstag mit seinen Projektschülern das Gebetshaus. Denn nach der Exkursion zur Synagoge Düsseldorf im vergangenen Jahr bestand der Wunsch der Schülerinnen und Schüler auch einmal eine Moschee zu besuchen und ein wenig Einblick in die Welt des Islam zu nehmen. (2014)

 

Die Ehrenamtstätigkeit unserer Projektgruppe wurde damit gewürdigt. Und unter der Obhut von Familienministerin Ute Schäfer hatten unsere Schülerinnen und Schüler, Schulleiterin Dagmar Mitze und die Projektbetreuer Jentjens und Stieber Gelegenheit über den Tellerrand zu blicken und in der Veranstaltung: "Jung, aktiv und engagiert - Junge Menschen im Ehrenamt“ anderes Engagement kennenzulernen. (2015)
Marina Habermann (Jg. 12) berichtet:

 

Denn er überzeugte mit der Darstellung unseres Schulprojekts eine unabhängige Jury (bestehend aus Vertretern von Wirtschaft, Politik und Sozialbereich) in der Multidistriktversammlung der deutschen Lions in Halle. Dabei gewann er ein Preisgeld von 1000 Euro, das laut Lions-Statuten zwingend dem Projekt zugute kommen muss. Die Projektgruppe unter Leitung des Religionslehrers Thomas Jentjens und Reinold Stieber (L. in R.) gestaltet seit 2011 in Grevenbroich Gedenkfeiern zur Reichspogromnacht, wobei ein hauptsächlicher Focus die Begehbarkeit des „vergessenen“ jüdischen Friedhofs in Stadtmitte ist. (2014)

 

Die circa 150 Teilnehmer der Gedenkfeier erlebten ein beeindruckendes Statement für Menschlichkeit und Toleranz. Denn die Projektschüler schlugen den Bogen von Ausgrenzung und Hass vor 76 Jahren bis in die Gegenwart, in der das Ordnungsamt Transparente entfernen musste, die gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in Grevenbroich-Gustorf gerichtet waren. Doch letztendlich überwog die Dankbarkeit dafür, dass der Jüdische Friedhof in diesem Jahr erstmalig für Grevenbroicher Bürgerinnen und Bürger begehbar ist. (2014)

 

Die Projektgruppe rührt mit ihrem Leiter Thomas Jentjens wieder einmal kräftig die Werbetrommel. Zuerst einmal entschieden sie sich für ein neues aussagekräftiges Logo, das fortan allen wichtigen Schreiben, Infoblättern, Einladungen etc. des Projekts eine Identität geben soll. Die Gestalterin des Logos ist Theresa Stump aus der Klasse 10.2b. (2014)

 

Darauf hatte unser Schulprojekt „KKG - Gegen das Vergessen“ seit Jahren hingearbeitet. Und nun, am 18.6.2014, war es endlich so weit: Bürgermeisterin Kwasny öffnete die Friedhofspforten, die nun offen bleiben, um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, den Friedhof zu betreten. In einer kleinen Feier, bei der die Bürgermeisterin neben Dieter Peters (Dokumentator und Friedhofs-Beauftragter der Jüdischen Gemeinde Nordrhein) und Wilfried Johnen (Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden) sowie Alois Herbst von RWE Power (Sponsor für Instandsetzung des Friedhofs) eine Ansprache hielt, stellten die Projektschüler nochmals den Hergang, der zur Öffnung des Friedhofs führte, anschaulich dar. (2014)

 

Auf Grund der guten Projektarbeit - vor allem des Einsatzes für die Begehbarkeit des Jüdischen Friedhofs in Grevenbroich - hatte der Geschäftsführer der Jüdischen Landesgemeinden Nordrhein, Wilfried Johnen, die Einladung nach Düsseldorf ausgesprochen. Auf den Besuch waren die 29 Schüler der Klassen 10-12 sowie deren Projektleiter Thomas Jentjens und Reinhold Stieber sehr gespannt. „Es war eine besondere Ehre, den jüdischen Glauben derart nah miterleben zu können.“, so Mariana Tomovski (Jg. 11). Gestaltet wurde die interessante Synagogenführung durch Shoshana Rosèn, die der Gruppe einen typischen jüdischen Gottesdienst genauso wie religiöse Symbole näherbrachte. (2013)

Kontakt

Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Grevenbroich
Hans-Böckler-Straße 19
41515 Grevenbroich

 

Schülersekretariat:

Tel: 02181-2267- 11

E-Mail: Schuelersekretariat-KKG@grevenbroich.de 

Schulleitungssekretariat:
Tel.:  02181 - 2267 -0
Fax: 02181 - 2267 -30

E-Mail: 191504@schule.nrw.de

 

 

 

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