Darstellung des Projekts

Das Projekt besteht seit 2011, als die Schule gebeten wurde, anlässlich des 700jährigen Stadtjubiläums die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht vom 9. November 1938 zu gestalten. Mit Unterstützung  eines Mitglieds des Grevenbroicher Geschichtsvereins, Reinhold Stieber, der anregte , das schicksalhafte jüdische Leben in Grevenbroich aufzugreifen, entstand  die erste Mahn- und Gedenkfeier. Wegen der besonderen Thematik und der starken positiven Resonanz, beschlossen der schulische Organisator, Thomas Jentjens, und seine Schüler die Aufarbeitung der Nazi-Gräuel voranzutreiben. Schnell ergaben sich zur ursprünglichen Projektidee, der jährlichen Mahn- und Gedenkfeier, weitere Themenfelder: Kooperationen mit dem Stadtarchiv, Ausstellungsbesuche zur Thematik, Themenabende gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sowie das Engagement für die Wiedereröffnung des in Vergessenheit geratenen jüdischen Friedhofes in der Stadtmitte.
Aufgrund der vielfältigen Aktionen setzte sich auch relativ bald der Projektname „KKG- Gegen das Vergessen“ durch.

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Am Morgen des letzten Tages stand noch Rang 54 zu Buche. Mit 3.101 Stimmen landete die Schülerprojektgruppe dann doch auf Platz 31.
Zuvor wurde nämlich in der Schule und darüber hinaus nochmals kräftig geworben, so dass auch viele Schulfreunde und –Verbündete ihre Stimmen abgaben. 2014 nahm "KKG-Gegen das Vergessen" schon einmal an der "SpardaSpendenWahl" teil. Damals erreichten sie mit etwas weniger als 1.200 Stimmen Platz 60.
Welch ein Aufstieg, wenn auch kein Sieg. Dazu Projektleiter Thomas Jentjens:
„Wir bedanken sehr herzlich für die tolle Unterstützung in den letzten Wochen. Das diesjährige SpardaSpendenWahl-Motto "Gemeinsam schaffen wir mehr!", wurde vorbildlich von unserer Teamschule praktiziert."
Bei Rückfragen einfach nochmals unter www.spardaspendenwahl.de nachschauen.

Unseren Projektlern und den Besuchern der Aktion wurde eine Menge geboten! Der Künstler Gereon Riedel präsentierte als Erstes den von ihm gestalteten „Schrein des Gedenkens“. Die Aktion, die in Kooperation mit dem Arbeitskreis Judentum, mit unserer Projektgruppe und der VHS stattfand, hatte trotz starken Regens ihr Publikum. Bevor diverse jüngere Projektschüler (Jg. 7) unter Anleitung von Riedel Abdrücke von Grabsteinen anfertigten, stellte Riedel den von ihm gestalteten Kubus vor.

Im Rahmen der 6. Verlegung von Stolpersteinen durch den bekannten Künstler Gunter Demnig fand in Grevenbroich eine erneute Steinverlegung statt. In den vier Stadtteilen Kapellen, Hülchrath, Gustorf und Gindorf durften unsere Projektschüler nun schon zum 2. Mal durch Textbeträge diese Aktion beispielhaft begleiten. Dazu Projektorganisator Thomas Jentjens: „Die 6. Stolpersteinverlegung war eine sehr beeindruckende Veranstaltung. Allerdings haben die Schicksale der verfolgten Menschen - nicht zuletzt durch die Aussagen vom Zeitzeugen Herrn Nobis aus Gindorf - auch sehr nachdenklich gemacht.

Zum ersten Mal durfte in diesem Jahr die Klasse 7.1b, neben einigen Projektschülern aus dem 11. und 12. Jahrgang, an der Säuberung des Friedhofs teilnehmen. Die jungen Schüler sollten durch die Aktion für die Projektarbeit sensibilisiert werden. Schließlich findet die nächste Führung schon am Freitag, den 19. Mai 2017, um 16 Uhr statt. Ab 14 Uhr gibt der Künstler Gereon Riedel in Kooperation mit dem Arbeitskreis Judentum und unserer Projektgruppe sein Kunstprojekt "Denk´mal" zum Besten. Diverse Projektschüler werden unter Anleitung von Riedel u. a. Abdrücke von Grabsteinen anfertigen. Die eigentliche Führung, die in Kooperation mit der VHS stattfindet, erfolgt dann im Anschluss.

 
Mit ca. 40 Projektschülern bereitete die Gruppe unter Anleitung des Künstlers Gereon Riedel eine Wand-Installation mit 220 Namen von in der NS-Zeit deportierten bzw. verfolgten Grevenbroicher Mitbürgern jüdischen Glaubens vor. Ulrich Herlitz vom Geschichtsverein gab zuvor eine Einführung in das Thema.
Am Freitag (27. 1.17) durften dann im Rahmen einer Gedenkstunde unsere Projektschüler die Namen der Verfolgten verlesen und sie damit in Erinnerung bringen. Auf der Veranstaltung sprachen Gereon Riedel und auch Bürgermeister Klaus Krützen den engagierten Schülern ein großes Lob für die geleistete Arbeit aus.
 

Die Freude bei den Projektschülern Niklas Mertens und Julian Faust (beide Jg. 12) sowie bei Projektleiter Thomas Jentjens war groß. Denn sie erhielten bei der diesjährigen Sparkassenstiftungsveranstaltung für ihre Projektgruppenarbeit die willkommene und großzügige Zuwendungssumme von 600 Euro. Die Sparkassenstiftung bedenkt in Grevenbroich und Umgebung durch ihre Unterstützung die vielfältigen Arbeiten auf dem Gebiet gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke, der Heimatpflege und des Sports.

An der sechsten Mahn- und Gedenkfeier - anlässlich der Novemberpogrome vom 9. auf den 10. November 1938 - nahmen
trotz des Regens zahlreiche Besucher teil. Die Veranstaltung gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus setzte in diesem Jahr durch das Einbeziehen der Theatergruppe „no.name“ wieder einmal neue Akzente.

Das sagt die NGZ

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